„Die Opposition kann sich ihre Krokodilstränen zum angeblichen Unterrichtsausfall sparen. Das hat sie jetzt schwarz auf weiß. SPD und Grüne haben gemeinsam die universitären Strukturen zur Lehrerbildung gestärkt, um dem Mangel an Lehrkräften langfristig zu begegnen. Damit werden endlich die Fehlplanungen von schwarz-gelb korrigiert.“
„Ich begrüße, dass wir erste Konsequenzen aus der Online-Befragung ziehen und jetzt Maßnahmen zur Entlastung von den Leitungen kleiner Schulen einleiten können. Die vielen, zum Teil längerfristig unbesetzten Schulleitungsstellen verdeutlichen, dass es uns gelingen muss, Schulleiter mehr zu unterstützen. Das Übertragen von weniger administrativen Aufgaben, so wie vorgesehen, trägt dazu bei, dass unsere Schulleiter mehr Zeit für die Qualitätsentwicklung und pädagogischen Herausforderungen gewinnen.“
„Die Anhörung hat deutlich gemacht, dass wir in Bezug auf die Weiterentwicklung der inklusiven Schule auf einem guten Weg sind. Es muss aber noch viel passieren, bis wir am Ziel sind. Wir nehmen die guten Anregungen der Anzuhörenden ernst und werden diese nun auswerten und in die weiteren Beratungen einbeziehen.“
„Auf einen guten Start kommt es an – davon ist auch der weitere Schulerfolg abhängig. Uns erreichen immer wieder Hinweise auf Probleme mit zu früher Einschulung von Kindern. Zurückstellung sollte jedoch immer nur ein Mittel zweiter Wahl bleiben.“
„Gute Schule geht nur bei guten Arbeitsbedingungen auch für die Lehrerinnen und Lehrer. Das Land ist in der Verantwortung, für einen guten Arbeitsplatz in der Schule zu sorgen. Dabei geht es nicht nur um die Arbeitszeit, sondern auch um Lösungen für die besonderen Belastungen für Lehrkräfte“, so Heiner Scholing.
„Mit Ulrika Engler gewinnt die Landeszentrale für politische Bildung eine kompetente Direktorin. Sie versteht es bei der Neugründung alle Akteurinnen und Akteure in der politischen Bildung mitzunehmen. Das ist für einen guten Start von zentraler Bedeutung“, so Julia Hamburg.
"Die Weiterentwicklung der Schulinspektion kann helfen, dass die Inspektion bzw. die Schulevaluation von den Schulen als Unterstützung wahrgenommen wird. Näher an den Bedürfnissen der Schule, konzentriert auf das wesentliche, mehr Unterstützung als Kontrolle: Das ist der richtige Weg."
„Inklusion ist ein Herzstück unserer Schulpolitik. Denn sie hilft den Kindern, die bislang von den allgemeinen Schulen ausgegrenzt wurden. Ich begrüße deshalb sehr, dass die Kultusministerin die Rahmenbedingungen für die Arbeit der Inklusion weiter verbessert.“
„Symbolische Ordnungsmaßnahmen können auch das Gegenteil von dem bewirken, was man erreichen will. Wir haben in Niedersachsen auch eine Schulpflicht, auch diese gilt es durchzusetzen und aufrechtzuerhalten. Jugendliche aus der Gesellschaft auszuschließen, kann etwaige Radikalisierung auch befördern“, so Julia Willie Hamburg.
„Prognosen und tatsächliche Gegebenheiten sollte man schon auseinanderhalten können. Die FDP stellt Planungen mit Stand vom August und die reale Versorgung der Schulen zum jetzigen Zeitpunkt gleich. Das ist grob fahrlässig und falsch. Die Realität an den Schulen wird so verfälscht.“