Zu der gestern (Montag) veröffentlichten Bertelsmann-Studie zu Ganztagsschulen in Deutschland erklärt die schulpolitische Sprecherin der LT-Grünen Ina Korter:
Nach der Anhörung im Kultusausschuss hat die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter die „große gesellschaftliche Übereinstimmung im Wunsch nach Inklusion“ gelobt. Umso „enttäuschender“ sei jedoch der bisher von den Regierungsfraktionen von CDU und FDP vorgelegte Entwurf.
„Es ist doch seltsam, dass ein Minister Lehrerstunden aus dem Unterricht abordnet, damit eine gewinnorientierte Agentur sie für die Erarbeitung von Präventionskonzepten einsetzen kann. Prävention in Schulen und eine gewinnorientierte Agentur- das schließt sich eigentlich aus!“, so Ina Korter.
Zu der heute (Montag) von Kultusminister Althusmann angekündigten neuen Struktur für die Lehrerfortbildung erklärt die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter:
Die Weiterentwicklung des konfessionsgebundenen Religionsunterricht zu einem konfessionsübergreifenden Unterrichtsfach "Religionen und Weltanschauungen" und zusätzlichen freiwilligen konfessionellen Unterricht haben die Landtagsgrünen als „große Chance für künftige Schülergenerationen“ bezeichnet.
"Es ist äußerst merkwürdig, dass die beteiligten Landesbehörden und Ministerien sich von bunten Bildern haben beruhigen lassen und geglaubt haben, dass die eingesetzten Landesmittel effizient und ordnungsgemäß verwendet wurden, statt die Projekte systematisch zu evaluieren", so Ina Korter.
„Der Titel ist gerettet – aber der Ruf bleibt ruiniert. Die Kommission attestiert der Doktorarbeit von Herrn Althusmann eine Vielzahl formaler Mängel und gravierender Verstöße gegen die gute wissenschaftliche Praxis", so Gabriele Heinen-Kljajic.
„Althusmann lernt zu langsam. Seit 2008 bewegt sich der Kultusminister wissentlich in einem arbeitsrechtlichen Graubereich. Damit hat er die Ganztagsschulen in eine sehr schwierige Lage gebracht. Viel zu spät hat er heute die bisherige Vertragspraxis gestoppt“, so Ina Korter.
„Minister Althusmann hat mit seinen nicht rechtskonformen und unklaren Rechtsvorgaben für die Beschäftigung von pädagogischen MitarbeiterInnen an Ganztagsschulen Schulleitungen in Bedrängnis gebracht, weil diese dadurch jetzt strafrechtlichen Ermittlungen ausgesetzt sind", so Ina Korter.
Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hat gemeinsam mit den Ausschussmitgliedern von SPD und Linken Akteneinsicht zu den rechtswidrigen Dienstleistungsverträgen in Ganztagsschulen beantragt. „Nur so lassen sich die Widersprüche zwischen den Aussagen aufklären“.