Nach dem auf Antrag der Oppositionsfraktionen heute (Freitag) im Kultusausschuss des Landtages durchgeführten Gesprächs mit Vertretern der Deutschen Rentenversicherung (DRV) über die Rechtmäßigkeit von Arbeitsverträgen mit außerschulischen Ganztagskräften...
Die Landtagsgrünen setzen sich für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Schulinspektionen in Niedersachsen ein. „Die Schulinspektion ist unverzichtbar für die Steigerung der Schulqualität"
Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hat für die Sitzung des Kultusausschusses am Freitag dieser Woche eine Unterrichtung über den offenbar geplanten Einsatz einer Software zur Erkennung von Plagiaten auf Computern in niedersächsischen Schulen beantragt.
Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hat den heute (Dienstag) von den Regierungsfraktionen vorgelegten Schulgesetzentwurf zur Inklusion als „große Enttäuschung“ bezeichnet.
„Es geht nicht an, dass das Kultusministerium immer erst dann von Dienstleistungsverträgen abrückt, wenn es im Einzelfall von Gerichten dazu gezwungen wird“, so Ina Korter.
„Zentralismus und Vergleichbarkeit allein lösen weder Gerechtigkeits- noch Qualitätspro¬bleme“, so die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter. Den Vorschlag des Aktionsrates Bildung, ab 2018 an einem Tag ein bundeseinheitliches Kernabitur einzuführen, sieht Ina Korter skeptisch:
„Statt die Hinweise und die Anzeige ernst zu nehmen, haben die verantwortlichen Vertreter des Landes einfach abgewartet“, so Ina Korter. „Kultusminister Althusmann hätte sofort handeln müssen!“
Zur Ankündigung von Kultusminister Althusmann auf der heutigen (Mitt-woch) Tagung des Schulleitungsverbandes, die Inklusion in den Schulen auf das Jahr 2013 zu verschieben, erklärt die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter:
„Einmal mehr missachten CDU und FDP die Rechte der behinderten Kinder und die Wünsche ihrer Eltern. Es ist nicht akzeptabel, dass die Regierung erst jetzt, zweieinhalb Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention, Gespräche mit den Verbänden suchen will", so Ina Korter.
„Jetzt wollen wir die Akten prüfen und genau nachsehen, was seitens der Rentenversicherung wann dem Kultusministerium mitgeteilt worden ist und warum nicht unverzüglich rechtskonforme Verhältnisse geschaffen wurden“, so Ina Korter.