"Mit Rot-Grün wird es in Niedersachsen keine unterirdische CO2-Speicherung geben. Ein entsprechender Gesetzentwurf ist in Vorbereitung.“
„Die Einleitung von Salzlauge in die Oberweser schadet massiv unserer Umwelt. Das Land Hessen ist und bleibt in der Pflicht, für den Schutz der Weser einzutreten. Wenn man sich jetzt in Wiesbaden einen schlanken Fuß machen und mit einer Weser-Pipeline nur noch die Einleitung in die Werra vermeiden will, ist das deutlich zu wenig. Wir werden dem nicht zustimmen.“
„Wir machen uns große Sorgen um das Grundwasser. Schon geringe Mengen Rohöl reichen aus, um riesige Mengen Wasser zu vergiften. Hier sind große Teile des Grundwassersystems gefährdet und, über den Abfluss der Fließgewässer, womöglich auch das empfindliche Ökosystem des Jadebusen.“
„Die Warnungen des Weltklimarats müssen ernst genommen werden. Die weltweiten CO2-Emissionen konnten bislang nicht gebremst werden. Auch in Niedersachsen beobachten wir die Folgen des Klimawandels: Die Meeresspiegel steigen, Extremwetterereignisse wie das Jahrhundert-Hochwasser in diesem Sommer nehmen zu.“
Heute haben sich die Grünen aus Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen in Witzenhausen (Hessen) getroffen, um sich über den Umgang mit der Kaliförderung im hessisch-thüringischen Grenzgebiet auszutauschen. Dabei haben sie sich gegen die Planungen des Kaliproduzenten K+S AG, seine Abwässer künftig in die Oberweser einzuleiten, ausgesprochen.
„Es kann nichts sein, dass ein Unternehmen für seine Aktionäre eine gute Rendite erwirtschaftet, der Gemeinschaft aber einen kranken Fluss hinterlässt. Nachhaltig wirtschaften geht anders!“, so Volker Bajus.
„Es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger zusammenstehen und gemeinsam anpacken - der ehrenamtliche Einsatz bei vorangegangenen Hochwasserlagen macht Mut“, so Miriam Staudte.
„Der Begriff `Grünes Band` als besonders wertvoller Naturraum im ehemaligen Todesstreifen der innerdeutschen Grenze ist bundesweit bekannt. Diese Räume zu sichern und zu entwickeln ist daher nicht nur aus Naturschutzgründen wichtig, sondern wird auch den Tourismus in der Region voranbringen“, so Hans-Joachim Janßen.
Die Maßnahmen des Landwirtschaftsministeriums gebe den Landkreisen mehr Spielraum, über die Nutzung von Flächen zu bestimmen, so Meta Janssen-Kucz. Zudem würden die Moore als CO2-Speicher und Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen gestärkt, was laut dem naturschutzpolitischen Sprecher Hans-Joachim Janßen besonders wichtig sei in Hinblick darauf, dass die Vorgängerregierung die Torfabbauflächen erheblich ausgeweitet habe.
Anlässlich des Weltwassertages der Vereinten Nationen am 22. März haben SPD und Grüne im Niedersächsischen Landtag ihre Kritik an den Plänen der Europäischen Union zur Privatisierung der Trinkwasserversorgung erneuert.