Deutlich mehr Anstrengungen beim Bau von Krippenplätzen hat die stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Miriam Staudte, nach der aktuellen Statistik zur Kinder- und Jugendhilfe des Statistischen Bundesamtes gefordert.
„Wir erreichen damit nicht die Problemfamilien, sondern schaffen ein ineffektives Bürokratiegesetz. Dies ist reiner Aktionismus und hat mit verbessertem Kinderschutz nichts zu tun“, so Miriam Staudte.
Unterstützung für den Aktionstag „Kinder sind mehr wert“ kommt von den Landtagsgrünen. „Wir begrüßen, dass sich die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege mit diesem Aktionstag für bessere Rahmenbedingungen in den Kindertagesstätten einsetzt“
Die Landtagsgrünen haben „neue Strategien“ gefordert, um mehr ausgebildete Lehrkräfte besonders für Mangelfächer zu gewinnen. „Es könnte ein vielversprechendes Mittel sein, für eine Kinderbetreuung an den Schulen zu sorgen“, so Miriam Staudte.
„Die schwarz-gelbe Landesregierung hat sich rigoros geweigert, eigene Mittel für den Ausbau der Ganztagsschulen zur Verfügung zu stellen. Jetzt zeigt sich, dass sie nicht einmal in der Lage ist, die Mittel des Bundes zügig an die Schulen weiterzureichen;“ so Ina Korter.
„Auch mit der ausgehandelten Zusatzvergütung von durchschnittlich 120 Euro bleibt die Betreuung in Kitas ein klassischer Zuverdienstberuf, eine Familie kann man davon nicht ernähren“, so Miriam Staudte.
Kritisch haben sich die Landtagsgrünen zum Vorschlag der Bundesdrogenbeauftragten Sabine Bätzing geäußert, ein neues Unterrichtsfach „Wohlfühlen“ gegen den zunehmenden Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen einzuführen.
Als „beschämend“ hat die stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Miriam Staudte, die Schlusslichtposition Niedersachsens bei der heute von der Bertelsmann-Stiftung vorgelegten Studie zu den frühkindlichen Bildungssystemen in Deutschland bezeichnet.
„Good bye, Leonie!“ Die Abgeordneten und MitarbeiterInnen verabschiedeten sich mit einem „schnellen, wilden Kinderfest“ von ihrer 15 Monate alten „Teilzeit-Tochter“, die während der Elternteilzeit des Fraktionsangestellten Helmut Freitag, fast täglich mit ins Büro kam.
Nach der heutigen (Mittwoch) Landtagsanhörung zur so genannten KIKK-Studie (Kinderkrebs in der Umgebung von kerntechnischen Anlagen) hat die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Miriam Staudte „dringenden Handlungsbedarf“ angemahnt.