Eine „umgehende Stellungnahme“ des Wissenschaftsministeriums zu den jüngsten Plänen der Leibniz-Universität forderte die hochschulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Gabriele Heinen-Kljajic.
Protest gegen das Vorgehen des Wissenschaftsministeriums bei der Neustrukturierung der Landesmuseen kommt von der kulturpolitischen Sprecherin der Grünen Gabriele Heinen-Kljajic.
Die Landtagsgrünen haben der Landesregierung vorgeworfen, „die Denkmalpflege in Niedersachsen mit Geringschätzung zu behandeln“. Das Thema werde von der schwarz-gelben Landesregierung vorzugsweise in Sonntagsreden bearbeitet, sagte die denkmalschutzpolitische Sprecherin Filiz Polat.
Die Grünen haben die „restriktive Haltung“ des Ministerpräsidenten gegenüber den Möglichkeiten der Online-Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender kritisiert. „Wer so agiert, will ARD und ZDF ins Rundfunkmuseum abschieben“, so Ursula Helmhold.
Die hohe Abbrecherquote in den neuen Studiengängen zeugt nach Auffassung der hochschulpolitischen Sprecherin Gabriele Heinen-Kljajic von den schlechten Studienbedingungen in Folge des „Stratmannschen Bologna-Sparmodells“.
Während Wirtschaftsminister Hirche die Einrichtung als „Perle in der niedersächsischen Hochschullandschaft“ bezeichnet und Unterstützung zugesagt habe, habe sein Kabinettskollege Stratmann der privaten Manager-Akademie unlängst die finanzielle Unterstützung gestrichen.
"Es kann nicht angehen, dass die Studierenden die Unterfinanzierung der Universitäten ausbügeln müssen. Es muss Klarheit darüber bestehen, wo die Gebühren landen. Die geplante Evaluation im Jahr 2010 kommt viel zu spät", so Gabriele Heinen-Kljajic.
Die Landtagsgrünen haben sich für einen Ausstieg des Landes aus der Finanzierung der privaten Manager-Akademie Gisma in Hannover ausgesprochen. Seit der Gründung im Jahr 1999 seien genug Zeit und Möglichkeit gewesen, die Akademie auf eigene Füße zu stellen, so Gabriele Heinen-Kljajic.
Die Landtagsgrünen zeigen sich erfreut, dass die konstruktiven Regierungsverhandlungen in Hamburg offenbar auch bei den Konservativen in Niedersachsen für Anregungen zum Umdenken bei den Studiengebühren führen.
Nach der Unterrichtung im Wissenschaftsausschuss des Landtages sehen sich die Grünen in ihren schlimmsten Befürchtungen zur Entwicklung der Lage an den Hochschulen bestätigt. Noch nicht einmal die Bedarfe an Studienplätzen und zusätzlichen Lehr- und Raumkapazitäten seien bislang ermittelt worden.