Nach Ansicht der Landtagsgrünen verbietet sich angesichts der Strahlenprognose für das Zwischenlager Gorleben jedes Gedankenspiel über die Aufnahme zusätzlicher hochradioaktiver Müllchargen aus Sellafield. Gefragt sei vielmehr die vollständige Offenlegung des Inventars, so Stefan Wenzel.
Der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel hat das Niedersächsische Umweltministerium aufgefordert, die widersprüchlichen Aussagen über Messdaten und Umräumaktionen im Castor-Zwischenlager in Gorleben aufzuklären.
„Umfassende und zügige Unterrichtung“ des Umweltausschusses über die Ergebnisse der Strahlenmessungen am Atommülllager in Gorleben und bei der Verladung in La Hague hat der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel gefordert.
Der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel hat Meldungen über die Messung der radioaktiven Strahlung „am Zaun“ des Castorlagers in Gorleben als „Alarmsignal“ bezeichnet. Danach sei für 2011 eine Überschreitung der genehmigten Grenzwerte zu erwarten, sagte der Grünen-Politiker.
Die Landtagsgrünen haben die Ankündigung der Landesregierung, lediglich sieben der insgesamt 200 Kilometer langen Hochspannungsleitung zwischen Wahle und Mecklar unterirdisch zu verlegen, als „äußerst mickrig“ kritisiert.
Die Presseberichte über die Einlagerung von Uranabfällen der Atomwaffenforschung aus dem zweiten Weltkrieg erhärten nach Ansicht des Fraktionsvorsitzenden der Landtagsgrünen Stefan Wenzel die Vermutung, dass die Informationen zum radioaktiven Inventar der Asse immer noch unvollständig sind.
Die Landtagsgrünen haben kritisiert, wie das Niedersächsische Umweltministerium und die Braunschweiger Abgeordneten der Regierungsfraktionen mit dem Thema Asse-Laugen umgehen.
Der Fraktionsvorsitzende Stefan Wenzel hat kritisiert, dass die Behörden des Landes den Umgang mit den - bei der Förderung von Erdöl und Erdgas anfallenden - radioaktiven Stoffen in keiner Weise überwachen. „Es ist unverantwortlich in diesem sensiblen Bereich keine staatliche Kontrolle auszuüben.
„Die Landesregierung muss darauf drängen, dass die Betreiber die vollständigen Netzplanungsdaten veröffentlichen und diese von unabhängigen Stellen überprüfen lassen. Die Äußerungen der Netzbetreiber sind so widersprüchlich wie die Botschaften der Stromkonzerne", so Stefan Wenzel.
Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Stefan Wenzel hat die in der vergangenen Woche beschlossene Forderung des Bundesrates nach einer ergebnisoffenen bundesweiten Endlagersuche als „Meilenstein“ bezeichnet und will diese als Ansatz für eine gemeinsame Position der nds. Politik im Landtag nutzen.