„Der Verstoß gegen das Tierschutzrecht ist in manchen Betrieben offenbar Teil des Systems geworden und wird von vornherein einkalkuliert. Das ist barbarisch. Überlebensfähige Ferkel zu töten, weil man die Schweine mittlerweile so überzüchtet hat, dass die Muttertiere mehr Ferkel gebären als sie säugen können, ist eine weitere Perversion unserer Massentierhaltung.“
"CDU und FDP haben in Niedersachsen einen agrarpolitischen Misthaufen hinterlassen und den tragen wir jetzt ab. Die FDP leistet dazu mit ihrem sogenannten Grundsatzpapier keinen Beitrag.“
Die Landtagsfraktionen von SPD und Grünen haben heute, Mittwoch, in der Sitzung des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz das Thema Lebens- und Futtermittelkontrollen in einem Antrag an das Parlament forciert.
„Die ersten Monate mit rot-grüner Mehrheit haben dem Land gut getan. Zentrale Gerechtigkeitslücken wurden geschlossen, die Agrarwende begonnen und der ökologisch-wirtschaftliche Strukturwandel vorangebracht. Gemeinsam mit dem Koalitionspartner setzen wir uns für ein nachhaltigeres, gerechteres und sozialeres Niedersachsen ein.“
Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen betonen, dass die Vorwürfe der Opposition gegen Staatssekretär Udo Paschedag (Landwirtschaftsministerium) unbegründet und haltlos sind.
„Antibiotika haben sich zum Schmiermittel der Massentierhaltung entwickelt. Über 1700 Tonnen wurden im vergangenen Jahr vor allem in der Schweine- und Geflügelmast verbraucht.“
„Der dramatische Rückgang der Bienenbestände zeigt: Auch bei diesem Thema kann sich die Landwirtschaftspolitik kein `Weiter so` erlauben. Deswegen müssen wir Räume schaffen - und seien es kleine Räume -, in denen Bienen siedeln“, so Heiner Scholing aus BIENENbüttel.
„Der Begriff `Grünes Band` als besonders wertvoller Naturraum im ehemaligen Todesstreifen der innerdeutschen Grenze ist bundesweit bekannt. Diese Räume zu sichern und zu entwickeln ist daher nicht nur aus Naturschutzgründen wichtig, sondern wird auch den Tourismus in der Region voranbringen“, so Hans-Joachim Janßen.
Die Landtagsgrünen haben die von der Landesregierung angekündigte Anhebung der Förderung des ökologischen Landbaus als „gutes Signal zur richtigen Zeit“ bezeichnet. „Wir werden damit auf einen Schlag vom Schlusslicht zum bundesweiten Spitzenreiter“, sagte der agrarpolitische Sprecher Hans-Joachim Janßen.
Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hält die Entscheidung der Landesregierung, das Projekt HannoverGEN auslaufen zu lassen, für richtig. "Es gibt keinen Grund für eine bevorzugte Ausstattung mit Landesmitteln“, sagte die Grünen-Politikerin am Freitag (heute) in Hannover.