Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hat der Landesregierung vorgeworfen auch zwei Jahre nach der Übertragung der Eigenverantwortlichkeit auf die Schulen, immer noch nicht zu wissen, mit welcher Organisation der Schulbehörde sie für eine Unterstützung sorgen will.
Die Stellungnahme der Ministerin und der Regierungsfraktionen zu den Indiskretionen und zum Disziplinarverfahren gegen den GEW-Vorsitzenden Eberhard Brandt haben die Landtagsgrünen als „dreisten Versuch“ bezeichnet, „aus dem Opfer einen Täter zu machen.
Die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen fordern, dass bei der nächsten Sitzung des Kultusausschusses des Niedersächsischen Landtages am Montag, 24. August, Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) zum Fall Eberhard Brandt vorträgt.
„Im entscheidenden Kriterium, der Schulqualität, hat sich nichts verbessert. Niedersachsen liegt hier auf einem beschämenden 13. Platz“, sagte die Grünen-Landtagsabgeordnete Ina Korter zu den Ergebnissen des Bildungsmonitor 2009.
Die schulpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion Ina Korter, hat die dringende Aufklärung der gegen den GEW-Vorsitzenden Eberhard Brandt gerichteten Indiskretions-Affäre gefordert.
„Seit zwei Jahren ist den Schulen ein großes Maß an Eigenverantwortlichkeit übertragen worden, aber bis heute gibt es nicht einmal Ansätze für ein qualifiziertes Unterstützungssystem. Die Landesregierung lässt die Schulen im Regen stehen“, so Ina Korter.
„Die Landesregierung muss endlich den Willen der Eltern zur Kenntnis nehmen, statt sich weiter an überholten ideologischen Schulkonzepten festzuklammern“, so Ina Korter.
Welches Bild von Politikerinnen und Politikern hat und vermittelt diese Landesregierung, wenn sie deren Auftritte und Diskussionen in Schulen vor den Wahlen für gefährlich hält", sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter.
Die Landtagsgrünen haben „neue Strategien“ gefordert, um mehr ausgebildete Lehrkräfte besonders für Mangelfächer zu gewinnen. „Es könnte ein vielversprechendes Mittel sein, für eine Kinderbetreuung an den Schulen zu sorgen“, so Miriam Staudte.
„Die niedersächsischen Schulen werden auch im neuen Schuljahr mit großen Klassen und zunehmenden Unterrichtsausfällen leben müssen“, sagte die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter