„Vorbild sind für uns die skandinavischen Schulen. Dort gibt es eine viel größere Selbstständigkeit und bekanntlich auch deutlich bessere Ergebnisse“, so Ina Korter.
Von einer Unterrichtsgarantie, die Busemann einst gesetzlich festschreiben wollte, sei nach 3 Jahren CDU/FDP-Regierung inzwischen keine Rede mehr, so Ina Korter.
Die Ergebnisse des vom Institut der deutschen Wirtschaft vorgelegten Bildungsmonitors 2006 belegen nach Auffassung der Landtagsgrünen, dass in Niedersachsen besonders bei den allgemein bildenden Schulen „erheblicher Nachholbedarf“ besteht.
Als sehr unbefriedigend hat die stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion Ina Korter die Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage zur Integration in der Schule bezeichnet.
Die immer geringer werdenden Chancen der HauptschülerInnen auf dem Lehrstellenmarkt und die Zukunft dieser Schulform wollen die Landtagsgrünen mit einer Dringlichen Anfrage zum Thema der nächsten Plenarsitzung machen.
„Mit dem Gesetz von CDU/FDP wird die Schule nicht eigenverantwortlich, das Gängelband des Ministeriums wird lediglich ein bisschen länger“, so Ina Korter.
„Wichtig ist, dass Lehrkräfte, Eltern und Schülerinnnen und Schüler demokratisch beteiligt und in die Verantwortung für die Schulentwicklung genommen werden und dass effektiv gearbeitet werden kann“, so Ina Korter (MdL).
Die Landtagsgrünen fordern einen jährlichen Bildungsbericht zur Lage an den Schulen in Niedersachsen, der den Landtag regelmäßig präzise darüber informiert, wie viele Unterrichtsstunden tatsächlich erteilt wurden und wie viele ausgefallen seien.
Die Landtagsgrünen sehen ihre Forderung nach einer stärkeren Beteiligung der Eltern und Schüler vom bisherigen Verlauf der Landtags-Anhörung zur Eigenverantwortlichen Schule bestätigt.