Angesichts der äußerst unterschiedlichen Zusammensetzung der Schülerschaft und der Unterrichts- und Fachlehrerversorgung hätten die gymnasialen Oberstufen mit sehr verschiedenen Rahmenbedingungen zu arbeiten, so Ina Korter.
"Die integrative Beschulung ist ausdrückliches Ziel des Niedersächsischen Schulgesetzes und wird von den meisten Experten gefordert. Es ist unerträglich, wie sich CDU und FDP darüber hinwegsetzen und mit der Arroganz ihrer Mehrheit entsprechende Initiativen abbügeln", so Ina Korter.
„Der Kultusminister ist mit seinem Versprechen einer gesicherten Unterrichtsversorgung endgültig gescheitert“, so Ina Korter.
Die Integration von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in die allgemeinen Schulen soll nach dem Willen der Grünen-Landtagsfraktion erheblich ausgeweitet werden.
In einer parlamentarischen Anfrage will Ina Korter von Kultusminister Busemann wissen, wie viele Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen aus wirtschaftlichen Gründen nicht an der Gemeinschaftsverpflegung in Ganztagsschulen teilnehmen können.
„Das hier ausgerechnet auch der Bieter wieder zugelassen wurde, der mit einer Klage gegen die Landesregierung drohte, zeigt, dass die Sozialministerin selbst Zweifel an dem durchgeführten Verfahren hat“, so Ursula Helmhold
Nach dem Beschluss der schwarz-roten Regierungskoalition in Schleswig-Holstein, künftig Gemeinschaftsschulen bis Klasse 10 einzuführen, könne sich Kultusminister Busemann nicht länger der Debatte über ein längeres gemeinsames Lernen verweigern, sagte Ina Korter am Dienstag in Hannover.
"Der freie Elternwille muss überall ernst genommen werden und nicht nur dort, wo es dem Kultusminister ideologisch passt", so Ina Korter.
Als „große Enttäuschung“ haben die Landtagsgrünen den heute (Freitag) im Kultusausschuss vorgestellten Haushaltsentwurf für das Jahr 2007 bezeichnet.
„Busemann redet von individueller Förderung und von Eigenverantwortlichkeit der Schulen, aber er gibt kein Geld dafür“, so Ina Korter.