Im Fall der erneut presseöffentlich erhobenen Plagiatsvorwürfe gegen den Ex-Chef der Hannover-Messe Klaus Goehrmann haben die Landtagsgrünen von Wissenschaftsministerin Wanka schnelle Aufklärung gefordert.
Aus Anlass Internationalen Solidaritätstages für Pussy Riot hat der Fraktionsvorsitzende der Grünen Stefan Wenzel den Niedersächsischen Landtag zur Unterstützung des Protestes gegen die Verurteilung der drei Künsterlinnen in Russland aufgefordert.
"An den niedersächsischen Hochschulen haben sich im Vergleich zum letzten Jahr 2.381 Studierende weniger immatrikuliert. Damit gehört unser Bundesland zusammen mit Bayern zu den größten Verlierern. Spätestens damit sind die schwarz-gelben Träume von einem Erfolgsmodell Campus-Maut geplatzt", so Gabriele Heinen-Kljajic.
Zu den veröffentlichten vorläufigen Studienanfängerzahlen für Niedersachsen erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Gabriele Heinen-Kljajic:
"Wir wollen weg von der antiquierten Aufteilung in Schulformen, hin zu einer modernen Ausbildung von Stufenlehrern“, so Gabriele Heinen-Kljajic.
Laut Pressemeldungen hat die Hochschule Hannover aktuell einen Rückgang der Studienbewerberzahlen um 13% zu verzeichnen. Allerdings hatten sowohl die Hochschulen als auch das Wissenschaftsministerium als zweite Welle des doppelten Abiturjahrgangs mit ebenso vielen Bewerbern wie im Vorjahr gerechnet.
„Die Entscheidung ist eine herbe Niederlage für die niedersächsische Hochschulpolitik. Die Fokussierung auf Elite-Unis geht an den dringendsten Problemen des deutschen Hochschulsystems vorbei“, so Gabriele Heinen-Kljajic.
"Wenn Ministerin Wanka mehr Arbeiterkinder an die Hochschulen holen will, sollte sie als erstes die Studiengebühren abschaffen! Wer für das Studium jährlich 1000 Euro kassiert, wird keine neuen Interessenten anlocken können", so Gabriele Heinen-Kljajic.
Nach der heutigen Stellungnahme von Vertretern des Landesrechnungshofes im Haushaltsausschuss sehen die Grünen es als bestätigt an, dass weder die N-Bank noch das Wissenschaftsministerium ihren Pflichten zur Prüfung des Geldtransfers nachgekommen sind.
Die heute auf Antrag der Grünen erfolgte Ausschussunterrichtung über die womöglich unrechtmäßige Zahlung von Landesmitteln für das Maritime Forschungszentrum in Elsfleth hat nach Auskunft der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden die Vorwürfe des Landesrechnungshofes nicht entkräften können.