„Es ist gut, dass der Konzern endlich in der Wirklichkeit ankommt. Die Modernisierung ist lange überfällig – und das nicht erst seit Aufdeckung des Dieselskandals. VW hat vor zehn Jahren lieber damit begonnen, Betrugssoftware zu entwickeln, statt sich für die Zukunft aufzustellen“, so Anja Piel.
„Das Land muss intensiv mit den Kommunen kooperieren, um ein einheitliches Sicherheitsniveau und Schnittstellen der Verwaltungsarbeit zu schaffen. So kann sichergestellt werden, dass inklusive, barrierefreie und verständliche Zugänge zu Verwaltungsinformationen ermöglicht werden.“
„VW lebt vom Vertrauen der Kundinnen und Kunden. Mit juristischen Winkelzügen wird der Konzern kein Vertrauen zurückgewinnen“, so Anja Piel.
Heute hat die Grüne Fraktion mit den Stimmen der SPD im niedersächsischen Landtag beschlossen, ein Landesprogramm aufzulegen, durch das mindestens 1.000 Langzeitarbeitslose in Niederachsen Zugang zu einer Arbeitsstelle finden werden. Das Programm umfasst 10 Millionen Euro Fördermittel pro Jahr.
„Wir hatten heute eine sehr intensive und erfolgreiche Klausur. Die Fraktion begrüßt die von der Landesregierung gesetzten Schwerpunkte im Bereich Integration, Infrastruktur und Bildung. Die geplanten Vorhaben kommen zum richtigen Zeitpunkt. Wichtig für uns ist es, mit der politischen Liste programmatische Lücken zu schließen“, so Anja Piel.
"Noch ist der Absatz von Elektrofahrzeugen zögerlich. Aber auch die Energiewende brauchte Zeit. Wir gehen davon aus, dass E-Mobilität die Antriebstechnik der Zukunft ist. VW tut gut daran, diese Zukunft mitzugestalten."
"Wir Grüne halten es für richtig, dass die Pläne von Bundesfinanzminister Schäuble zur Reform der Erbschaftssteuer nun im Bundesrat gestoppt wurden. Damit hat die Länderkammer den vielfachen Verwässerungen durch die CSU eine klare Absage erteilt."
„Die Mobilität der Zukunft sieht anders aus! Die A20 kostet allein 20 Millionen Euro – pro Kilometer wohlgemerkt. Wieviel sinnvoller wäre es, dieses Geld in einen attraktiven ÖPNV und preiswerte Tarife zu investieren? Angesichts des fortschreitenden Klimawandels muss doch jeder Euro zukünftig in umweltfreundliche Verkehrsmittel investiert werden!“
„Die Turbulenzen auf der Hauptversammlung machen deutlich, wie sehr das Vertrauen in den Konzern durch den Abgasskandal erschüttert wurde. Der Vorstand hat den Widerstand auf der gestrigen Hauptversammlung provoziert. Der Umgang mit den Bonuszahlungen ist unsäglich und sorgt noch immer für Unverständnis“, so Maaret Westphely.
„Inzwischen denkt die Öffentlichkeit bei VW vor allem an Intransparenz und Betrug. Das kann die Konzernführung nur ändern, wenn sie glaubwürdig aufklärt und Verantwortung übernimmt. Aufklärung, so sehr sie auch schmerzt, ist im ureigenen Interesse des Konzerns.“