Im Zusammenhang mit den Gesundheitsgefahren durch fehlerhafte Brustimplantate sprechen die Landtagsgrünen von einem „Systemversagen in der Patientensicherheit“.
„Es gibt offenbar große Lücken im Beratungssystem“, so Ursula Helmhold. So sei nur jedem zweiten Leistungsberechtigten beziehungsweise seinen Angehörigen bekannt, dass für Demenz-Erkrankte zusätzliche höhere Betreuungsleistungen in Anspruch genommen werden können.
Die schwulen- und lesbenpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Elke Twesten hat den Rückgang der Neuinfektionen mit dem HIV-Virus positiv bewertet.
Die Landtagsgrünen fordern mehr Beteiligung für die Berufsgruppe der Pflegenden an den Planungs- und Entscheidungsprozessen über Ausstattung, Umstrukturierung und Finanzierung im Pflegebereich; ihnen soll deshalb ein Sitz im Landespflegeausschuss zugeteilt werden.
Die Landtagsgrünen unterstützen den Protest und die Aktionen der Hebammen für mehr Lohn und gegen hohe Versicherungsbeiträge. „Bei einem durchschnittlichen Stundenlohn von 7,50 Euro entwickelt sich die Geburtshilfe zu einem Ehrenamt – das ist nicht gerecht!“, so Ursula Helmhold.
Die Landtagsgrünen haben gemeinsam mit dem Landesverband Geriatrie die Landesregierung aufgefordert, die medizinische Versorgung älterer Menschen zu verbessern. "Das bisherige Konzept des Landes wird den Anforderungen einer älter werdenden Gesellschaft nicht gerecht“
„Schwarz-Gelb will nichts von einem möglichen Zusammenhang zwischen Strahlung und Rückgang der Mädchengeburten wissen“, so Miriam Staudte. Es sei jedoch die „originäre Aufgabe des Ausschusses für Soziales und Gesundheit Ursachenforschung zu betreiben.“
Die veröffentlichten Zahlen über die Verbreitung von Armut und Reichtum in Deutschland machen nach Ansicht der Landtagsgrünen deutlich, dass sich an der „bedrückenden Lage“ der von Armut Betroffenen nichts geändert hat.
Die Landtagsgrünen haben die Pläne der Niedersächsischen Sozialministerin kritisiert, die Mittel aus der geplanten Beitragsabsenkung zur Rentenversicherung für die Verbesserung der Pflege zu nutzen.
„Die Ausbildung in der Altenpflege muss endlich vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Dazu gehören die Wiedereinführung der Ausbildungsumlage, die Heranziehung aller Pflegeinrichtungen zu den Ausbildungskosten und die Schulgeldfreiheit", so Ursula Helmhold.