Die Landtagsgrünen haben die Maßnahmen der Kultusministerin zur Unterrichtsversorgung als „plan- und verantwortungslos“ bezeichnet.
Die geplanten Zielzahlen von Kultusministerin Heister-Neumann für die Unterrichtsversorgung zum kommenden Schuljahr 2009/2010 sind bei den Landtagsgrünen auf heftige Kritik gestoßen.
Harsche Kritik am Vorgehen der Kultusministerin gegenüber den Schulleitungen kommt von den Landtagsgrünen.
Die Landtagsgrünen fordern von der Landesregierung ein transparentes und realitätstaugliches Konzept zur Sicherung der Unterrichtsversorgung ohne Qualitätseinbußen an den Schulen.
Angesichts der täglich wachsenden Proteste gegen das Chaos an den niedersächsischen Schulen hat der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel für die Landtagssitzung in der kommenden Woche eine Regierungserklärung und Generalaussprache zur Schulpolitik gefordert.
Die Landtagsgrünen haben den Regierungsfraktionen CDU und FDP vorgeworfen, auf die Proteste gegen die Misere an den niedersächsischen Schulen mit einer „Wagenburg-Mentalität“ zu reagieren.
Die Landtagsgrünen haben die zentralen Forderungen des bildungspolitischen Krisen- und Strategiegipfels vom 6. März 2009 vorgestellt. „Der Unmut über die Schulpolitik der schwarz-gelben Landesregierung ist enorm“, sagte die bildungspolitische Sprecherin Ina Korter.
„Ministerpräsident Wulff ist wie sein Vorgänger Gabriel mit der ”šChef-Sache Schulpolitik’ schon nach zwei Wochen gescheitert.“ Das erklärte die schulpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Ina Korter zum Widerspruch aus Wulffs eigener Landtagsfraktion gegen seine Schulpolitik.
Aus einem „Zukunftstag“ für Mädchen und Jungen zur Berufsorientierung wollen die Grünen im Landtag einen Girls’ und zusätzlich einen eigenen Boys’ Day für Schüler machen.