Vollständige Aufklärung fordert Stefan Wenzel nachdem das Verschwinden von 2285 hochradioaktiven Brennelementekugeln aus dem Versuchsreaktor in Jülich bekannt wurde.
Die Landtagsgrünen haben Ministerpräsident McAllister aufgefordert, sich auf Bundesebene beim Strom-Trassenausbau für die weitgehende Erdverkabelung einzusetzen. „Das schafft eine hohe Akzeptanz, beschleunigt den Netzausbau und verringert die volkswirtschaftlichen Kosten“, so Christian Meyer.
"Die Landesregierung muss den Sofortvollzug für die Stilllegung des AKW Unterweser anordnen und sich dafür einsetzen, dass durch die unverzügliche Änderung des Atomgesetzes eine solide und seriöse rechtliche Basis für den Ausstieg geschaffen wird", so Stefan Wenzel.
Die Landtagsgrünen haben als Erste in Niedersachsen ein Konzept für den Umbau der Energieversorgung des Landes auf 100 Prozent Erneuerbare Energien vorgelegt. Die Studie erläutert auf rund 60 Seiten detailliert den Weg zu einer verantwortungsvollen Energieversorgung.
Es müsse vollständig offengelegt werden, welche Maßnahmen von Seiten der Kraftwerksbetreiber in Lingen und Grohnde beantragt und welche bereits umgesetzt worden seien und welche schriftlichen oder mündlichen Zusagen Umweltminister Sander RWE und EON möglicherweise gegeben habe, so Stefan Wenzel.
Als „Handlanger der Atomkonzerne“ haben die Landtagsgrünen Umweltminister Sander bezeichnet, der eine von RWE beantragte Leistungserhöhung für das AKW Lingen gebilligt hat. Nach Presseberichten will der Betreiber mit dem sogenannten Tuning der Reaktoren die Produktion der Anlage steigern.
„Die Beobachtungen hinsichtlich der Verschiebung des Geschlechterverhältnisses bei Geburten sind dramatisch“, so Miriam Staudte. Es sei nicht auszuschließen, dass mehr als 200 Embryonen schon in einem sehr frühen Stadium der Schwangerschaft abgestoßen worden seien.
„Die Sicherheit von Mitarbeitern und Anwohnern in der Umgebung des Atommülllagers Asse hat Priorität; zugleich darf es nicht zu Verzögerungen bei der geplanten Räumung des Lagers kommen", so Gabriele Heinen-Kljajic.
Als Minimum sei zu erwarten gewesen, dass die Ministerpräsidenten die endgültige Abschaltung der sieben ältesten AKW und des AKW Krümmel fordern. „Für den Ausbau der Erneuerbaren Energien brauchen wir eine optimale Verbindung zwischen den Stromnetzen in Nord- und Mitteleuropa“, so Stefan Wenzel.
"Ein Kurswechsel ist nicht in Sicht. Wenn McAllister die niedersächsischen Interessen konsequent vertreten will, dann muss er sich jetzt weigern, den nächsten Castortransport nach Gorleben abzuwickeln", so Stefan Wenzel.