„Die Beobachtungen hinsichtlich der Verschiebung des Geschlechterverhältnisses bei Geburten sind dramatisch“, so Miriam Staudte. Es sei nicht auszuschließen, dass mehr als 200 Embryonen schon in einem sehr frühen Stadium der Schwangerschaft abgestoßen worden seien.
„Die Sicherheit von Mitarbeitern und Anwohnern in der Umgebung des Atommülllagers Asse hat Priorität; zugleich darf es nicht zu Verzögerungen bei der geplanten Räumung des Lagers kommen", so Gabriele Heinen-Kljajic.
Als Minimum sei zu erwarten gewesen, dass die Ministerpräsidenten die endgültige Abschaltung der sieben ältesten AKW und des AKW Krümmel fordern. „Für den Ausbau der Erneuerbaren Energien brauchen wir eine optimale Verbindung zwischen den Stromnetzen in Nord- und Mitteleuropa“, so Stefan Wenzel.
"Ein Kurswechsel ist nicht in Sicht. Wenn McAllister die niedersächsischen Interessen konsequent vertreten will, dann muss er sich jetzt weigern, den nächsten Castortransport nach Gorleben abzuwickeln", so Stefan Wenzel.
Der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel hat die Abschaltung aller Atomkraftwerke in Deutschland im Laufe der nächsten sieben Jahre als realisierbar bezeichnet.
Im Zusammenhang mit der weiterhin ungeklärten Rechtslage für die vorübergehende Abschaltung des Atomkraftwerks Unterweser hat der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel seine Forderung nach dauerhafter Abschaltung der Atomanlage erneuert.
„Die sieben ältesten Atomkraftwerke, darunter das AKW Unterweser, und zusätzlich das AKW Krümmel müssen sofort und für immer vom Netz genommen werden. Die Begrenzung der Abschaltung auf drei Monate ist ein schwarz-gelbes Wahlkampfmanöver", so Stefan Wenzel.
„Das Resultat der Gespräche wird den Erfordernissen nicht gerecht. Die befristeten AKW-Abschaltungen, die der Angst vor einer Niederlage bei den anstehenden Wahlen geschuldet sind, reichen nicht aus. Die ältesten sieben AKW und das Kernkraftwerk Krümmel müssen endgültig vom Netz", so Stefan Wenzel.
Die Landtagsgrünen haben die Debatte über die Konsequenzen aus der atomaren Katastrophe in Japan auf die Tagesordnung der Landtagssitzung gesetzt. „Der GAU in Fukushima zeigt, dass die Risikotechnologie Atomkraft nicht beherrschbar ist“, sagte der Fraktionsvorsitzende Stefan Wenzel.
„Unsere Gedanken sind in diesen Stunden bei den Menschen in den zerstörten Städten, bei den Verletzten, den Angehörigen der Toten und Vermissten und bei den Menschen, die im Umkreis der havarierten Atomkraftwerke leben", so Stefan Wenzel.