Der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel hat die Abschaltung aller Atomkraftwerke in Deutschland im Laufe der nächsten sieben Jahre als realisierbar bezeichnet.
Im Zusammenhang mit der weiterhin ungeklärten Rechtslage für die vorübergehende Abschaltung des Atomkraftwerks Unterweser hat der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel seine Forderung nach dauerhafter Abschaltung der Atomanlage erneuert.
„Die sieben ältesten Atomkraftwerke, darunter das AKW Unterweser, und zusätzlich das AKW Krümmel müssen sofort und für immer vom Netz genommen werden. Die Begrenzung der Abschaltung auf drei Monate ist ein schwarz-gelbes Wahlkampfmanöver", so Stefan Wenzel.
„Das Resultat der Gespräche wird den Erfordernissen nicht gerecht. Die befristeten AKW-Abschaltungen, die der Angst vor einer Niederlage bei den anstehenden Wahlen geschuldet sind, reichen nicht aus. Die ältesten sieben AKW und das Kernkraftwerk Krümmel müssen endgültig vom Netz", so Stefan Wenzel.
Die Landtagsgrünen haben die Debatte über die Konsequenzen aus der atomaren Katastrophe in Japan auf die Tagesordnung der Landtagssitzung gesetzt. „Der GAU in Fukushima zeigt, dass die Risikotechnologie Atomkraft nicht beherrschbar ist“, sagte der Fraktionsvorsitzende Stefan Wenzel.
„Unsere Gedanken sind in diesen Stunden bei den Menschen in den zerstörten Städten, bei den Verletzten, den Angehörigen der Toten und Vermissten und bei den Menschen, die im Umkreis der havarierten Atomkraftwerke leben", so Stefan Wenzel.
Unsere Gedanken sind in diesen Stunden bei den Menschen in Japan, die von einer beispiellosen Katastrophe getroffen wurden. Die letzten Meldungen sind entsetzlich; trotzdem hoffen wir, dass eine weitere Steigerung der Dramatik noch verhindert werden kann.
Der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel setzt sich dafür ein, dass Leukämieerkrankungen ehemaliger Asse-Beschäftigter als Berufskrankheit anerkannt werden.
Die Landtagsgrünen haben der Landesregierung vorgeworfen angesichts der ständig steigenden Strompreise für Privatkunden viel zu lange untätig geblieben zu sein. Der Fraktionsvorsitzende hat nun einen Bericht des Landeskartellamtes über die Wettbewerbssituation am Strommarkt gefordert.
„Es ist zu befürchten, dass nicht alle der dort tätigen Fremdfirmen erfasst sind und auch die Zahl der dort beschäftigten Mitarbeiter unvollständig ist“, sagte der Fraktionsvorsitzende Stefan Wenzel.