„Das kann nur bedeuten, dass man keine Transparenz will. Wir können das nicht akzeptieren", so Andreas Meihsies.
Als „Endlagersuche-light“ haben die Landtagsgrünen die jetzt bekanntgewordenen Pläne des Bundesumweltministers zur Suche nach einem Standort für radioaktiven Müll bezeichnet.
Die Landtagsgrünen haben die Forderung von Unionsfraktionschef Volker Kauder nach einer sofortigen Wiederaufnahme der Erkundung des Gorlebener Salzstocks als Atommüll-Endlager mit Entschiedenheit zurückgewiesen.
Interessen der betroffenen Menschen sind bei diesem Minister in schlechten Händen. Wir werden auch weiterhin alles tun, damit die Hochspannungsleitungen künftig unter die Erde kommen“, kündigte Hanso Janßen an.
„Wir wollen, dass Erdkabel beim Neubau von 380 kV-Hochspannungsleitungen Standard werden. Das wird aber nur gehen, wenn die Energiekonzerne die Mehrkosten umlegen können“, sagte der für Energiepolitik zuständige Grünen-Abgeordnete Hans-Joachim Janßen.
Das erneute Auftreten eines Leukämiefalls bei einem Kind aus Geesthacht in der Elbmarsch alarmiert den atompolitischen Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Andreas Meihsies.
Wenn das Umweltministerium weiterhin behaupte, ein Störfall wie im schwedischen Atomkraftwerk könne hier nicht passieren, wolle es damit von den wesentlichen und sehr beunruhigenden Fragen ablenken, so Andreas Meihsies
Höchst irritiert zeigen sich die Grünen im Landtag von einer Pressemeldung über angeblich geeignete Standorte für Atommülldeponien in der Region Osnabrück-Emsland, die auf Untersuchungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover beruhen sollen.
Eine wirkliche Aufarbeitung des Störfalls steht noch immer aus. Minister Sander hat bereits Entwarnung gegeben, als er noch gar nicht wusste, was überhaupt in Schweden passiert war.
„Das Vorgehen des Umweltministers nach dem Störfall in Schweden ist nicht mehr zu ertragen. Die Verantwortung für diesen Saustall und die widersprüchlichen Äußerungen fällt auf den Ministerpräsidenten zurück.“